Fördermittel 2010

Kredit der KfW-Förderbank auch für Kesseltausch
Den neuen effizienten Heizkessel finanzieren Hauseigentümer seit Anfang des Jahres besonders einfach. Die KfW fördert jetzt auch Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung. Eigentümer erhalten bei der KfW Förderbank über das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm fünf Prozent der förderfähigen Investitionskosten, maximal 2.500 Euro je Wohneinheit, als Zuschuss. Über die Öko-Plus-Variante des Programms "Wohnraum Modernisieren" gibt es zudem einen zinsgünstigen Kredit für die Anschaffung eines Brennwertkessels

Vorgehen nach Norm: Heizungs-Check ermittelt Einsparpotential

Sechs bis acht Monate im Jahr müssen Gebäude in Deutschland beheizt werden, besonders, wenn sie nicht stark gedämmt sind. Die Warmwasserbereitung ist sogar das ganze Jahr im Einsatz. Deshalb sollte der Heizkessel effizient arbeiten und keine Wärme bereitstellen, die im Haus nicht genutzt wird. Wie gut arbeitet die eigene Heizungsanlage? Verschwendet sie Energie? Was ließe sich dagegen unternehmen?

Zustand der Heizungsanlage
Diese Fragen kann der Heizungsfachmann jetzt genau beantworten. Er nimmt sich etwa eine Stunde Zeit und stellt bei einem Heizungs-Check fest, in welchem Zustand Wärmeerzeugung (Heizkessel), Wärmeverteilung (Rohrleitungen) und Wärmeabgabe (Heizkörper) sind. Danach kennt er die Anlage und ihre Schwachstellen. Hier liegen Einsparpotenziale, die sich nutzen lassen.

Beruhigend grün, alarmierend rot?
Das Vorgehen und alle Bewertungskriterien beim Check sind genormt. Das hat einen großen Vorteil für den Kunden: Die Ergebnisse sind objektiv. Für alle Mängel notiert der SHK-Fachmann Minuspunkte, bis zu 100 sind es insgesamt. Der Eigentümer erhält die Ergebnisse in einem Inspektionsbericht. Die Gesamtpunkte hat der SHK-Fachmann in einer Skala mit Farbbalken eingetragen (siehe unten). Der Farbton, von beruhigend dunkelgrün bis alarmierend rot, signalisiert die Effizienz der Anlage. Der Eigentümer kann das Ergebnis sofort einschätzen.

Schwachstellen abstellen
Zum Check gehört ein Beratungsgespräch. Der SHK-Fachmann erklärt die jeweilige Punktezahl. Allgemein lässt sich sagen: Bei 0 bis 15 Minuspunkten arbeitet eine Anlage effizient. Zwischen 15 und 50 Minuspunkten sollte sie optimiert werden. Es empfehlen sich geringinvestive Maßnahmen wie vor-ein-stellbare Heizkörperventile, der Einbau einer Hocheffizienzpumpe oder ein nachträglicher hydraulischer Abgleich.

Wann rechnet sich ein Austausch?
Bei über 50 Minuspunkten gilt es abzuwägen: Optimierung oder besser Austausch? Eine solche Heizung arbeitet nur halb so effizient, wie es dem Stand der Technik entspricht, oft rechnet sich eine neue Anlage.

Investitionszuschüsse des BAFA:
Folgende Maßnahmen werden als Projektförderung mit Festbeträgen durch Zuschüsse gefördert (Basisförderung):

  • Solarkollektoranlagen: Je nach Art und Größe der Anlage beträgt die Förderung für die Erstinstallation und Erweiterung bereits in Betrieb genommener Solarkollektoranlagen zwischen 45 und 105 EUR je qm.
  • Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse (Pelletöfen, -kessel, Holzhackschnitzel- und Scheitholzvergaserkessel): Je nach Art und Größe der Anlage beträgt die Förderung zwischen 1.000 und 2.500 EUR pro Anlage.
  • Effiziente Wärmepumpen: Je nach Art und Größe der Anlage und des Gebäudes beträgt die Förderung zwischen 5 und 20 EUR je qm, maximal zwischen 850 und 3.000 EUR je Wohneinheit.
  • Wärme aus erneuerbaren Energien in der Schule und in der Kirche: Für Solarkollektoranlagen sowie Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse kann zusätzlich ein Zuschuss zur Visualisierung des Energie-Ertrags bzw. zur Veranschaulichung der Technologien gewährt werden. Der Zuschuss beträgt höchstens 2.400 EUR.
  • Zusätzlich zur Basisförderung werden für die Kombination verschiedener Maßnahmen ein Kombinationsbonus, für Anlagen in effizienten Gebäuden, die wegen des geringeren Primärenergiebedarfs eine geringere Kostenersparnis für fossile Brennstoffe bei der Nutzung erneuerbarer Energien erzielen, ein Effizienzbonus und für besonders innovative Anwendungen ein Innovationsbonus gewährt. Die Höhe richtet sich nach der Art der Maßnahme.
 

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Fördermittel 2009/2010
Die Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung wird auch in 2009 und 2010 stark gefördert!


Hohes Einsparpotenzial bei Heizungspumpen
Alte Heizungspumpen sind Stromfresser. Ein Austausch ist einfach, kostengünstig und macht sich schnell bezahlt!


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